Friar Andreaz of Wormez has been knighted
Bruder Andreaz ist ein guter Freund von Mediaevalis Cultus. Die ganze Gruppe gratuliert dem neuen Ritter aufs Herzlichste! Mögen Treu und Tugend Dir nie abhanden kommen auf all Deinen Fahrten!
(Quelle: youtu.be)
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Wer gerne mal Toby Capwell im Turnier reiten sehen mag, der sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen. Über drei Tage treten Ritter aus aller Herren Länder im Tjost und Meleé gegeneinander in Sankt Wendel an. Gefeiert wird dort die 500. Wiederkehr des Tages an dem Kaiser Maximilian I. zu Besuch war. Wäre ich an dem Wochenende vom 31. August nicht verhindert, würde ich mir das sicher anschauen!
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View from the tower of the Kaiserpfalz in Gelnhausen
Der Ausblick vom Turm der Kaiserpfalz in Gelnhausen lässt einen zweifeln, ob wirklich 800 Jahre vergangen sind, seit Barbarossa dort Ausschau hielt. Ein Blick in die andere Richtung ernüchtert allerdings schnell: Gelnhausen ist bis direkt an die Mauern der Pfalz herangewuchert, so dass es inzwischen gar nicht so leicht ist, sie überhaupt zu finden.
(Quelle: maerenundlobebaeren)
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Detail of the “Rankenmännchen”-capital (from the back)
Auf der Rückseite des ersten Kapitells sieht man sehr schön, das “Rankenmännchen”, dass sich an den steinernen Ranken festklammert und nach unten schaut. Es ist wohl das am schönsten gestaltete Kapitell der Gelnhausener Barbarossa-Pfalz. Zu seinem Schutz wurde es vor Ort gegen eine Kopie ausgetauscht und wird im nahegelegenen Burgmuseum aufbewahrt.
(Quelle: maerenundlobebaeren)
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Details of the capitals at the Kaiserpfalz Palace in Gelnhausen
Die Kapitelle der Arkadenfenster der Gelnhausener Kaiserpfalz sind ausgesprochen detailreiche Steinmetzarbeiten - keines der Kapitelle gleicht bei genauerem Hinsehen dem anderen. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Steinmetzbetriebe und -meister gleichzeitig auf der Baustelle arbeiteten. Jeder Steinmetz konnte in gewissen Grenzen seiner Fantasie freien Lauf lassen. Es ist davon auszugehen, dass die Kapitelle ebenfalls farbig gefasst waren. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn etwa das letzte Kapitell auffallend einfach, ohne tiefe Reliefstruktur, gestaltet ist. Einen gewissen Ausgleich dazu stellt das erste Kapitell dar, dass mit seinem komplizierten Rankenmuster (ein Männchen sitzt auf der hinteren Seite dazwischen und umfaßt mit seinen Armen die Ranken) verblüfft.
(Quelle: maerenundlobebaeren)
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Palace of the Kaiserpfalz in Gelnhausen, Germany (~1180)
Die Gelnhausener Kaiserpfalz wurde von Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, vor 1180 gegründet. Sie liegt direkt gegenüber der Stadt Gelnhausen in einer ehemaligen Aue. Die Wasserburg wurde auf tausenden von Eichenpfählen gegründet, die in den morastigen Boden gerammt wurden. Der Innenausbau des Burghofs war vor allem auf Repräsentation ausgelegt: Die Fassade des Palas gliedert sich in drei Arkadenfenster (zwei mal drei Bögen rechts des Eingangs, fünf links davon), die jeweils von fein gearbeiteten Sandsteinsäulen gestützt werden. Es ist davon auszugehen, dass sich darüber ein weiteres Stockwerk mit ähnlicher Fassadenaufteilung befand.
Das erste Geschoss war nur über eine vermutlich hölzerne Freitreppe zu erreichen. Hinter dem reichverzierten Eingangsportal befand sich ein offener Wandelgang der die Arkadenfenster erschloss. Dahinter lagen Gemächer und ein großes Kaminzimmer. Rechts und links des Kamins befinden sich noch heute verzierte Sandsteinplatten, die vermutlich zur Zeit Barbarossas bemalt waren. Im Obergeschoss des Palas war wohl ein größerer Festsaal untergebracht.
(Quelle: maerenundlobebaeren)
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Beatritz de Dia, “A chantar m’er de so qu’eu no volria” (1140-1175)
Beatritz de Dia war eine Troubadourin des zwölften Jahrhunderts, die über höfische Liebe schrieb und sang. Sie stammte aus dem südfranzösischen Diá nahe bei Montelimar und war wahrscheinlich die Tochter des dortigen Grafen Isoard II. Ihr Lied “A chantar m’er de so qu’eu no volria” ist das einzige occitanische Lied eines weiblichen Troubadours, zu dem sich auch die Melodie erhalten hat.
(Quelle: youtu.be)
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Daniel of Morley, “De Philosophia” (between 1175 and 1187):
“When, some time ago, I went away to study, I stopped a while in Paris. There I saw asses rather than men occupying the Chairs and pretending to be very important. They had desks in front of them heaving under the weight of two or three immovable tomes, painting Roman Law in golden letters. With leaden styluses in their bands they inserted asterisks and obeluses here and there with a grave and reverent air. But because they did not know anything, they were no better than marble statues: by their silence alone they wished to seem wise, and as soon as they tried to say anything, I found them completely unable to express a word. When I discovered things were like this, I did not want to get infected by a similar petrifaction and I was seriously worried that the liberal arts, which illuminate the Bible, were being skipped over, or read only in exam cribs. But when I heard that the doctrine of the Arabs, which is devoted almost entirely to the quadrivium, was all the fashion in Toledo in those days, I hurried there as quickly as I could, so that I could hear the wisest philosophers of the world… Eventually my friends begged me to come back from Spain; so, on their invitation, I arrived in England, bringing a precious multitude of books with me.”
Daniel Morley (1140-1210) war ein Philosoph aus Norfolk, der in Oxford, Paris und Toledo studierte. Er reiste vor allem nach Toledo, um dort arabische Abschriften griechischer Philosophen zu studieren, die zu seiner Zeit im westeuropäischen Raum nicht mehr bekannt waren. Mit Kopien dieser Schriften, unter anderem wissenschaftlichen Abhandlungen des Aristoteles, kehrte er auf die britischen Inseln zurück.
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Geoffrey Chaucer on pilgrimage (~1410, Ellesmere Manuscript)
Das Ellesmere Manuskript der Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer zählt zu den schönsten Handschriften dieser Geschichtensammlung. Es entstand um 1400 und umfasst 240 Seiten aus Pergament. Chaucer selbst gilt als Begründer der modernen englischen Literatur. Die Canterbury Tales zeichnen nicht nur ein genaues Bild der englischen Ständegesellschaft, sondern können auch als Satiren darauf verstanden werden.
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Geoffrey Chaucer (1343-1400)
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