
Making a scabbard (Part 1): Chiseling the slats
Nach drei Abenden bin ich mit dem Aushöhlen der beiden Scheidenhälften fertig. Ich benutze dafür gewöhnliches Kiefernholz. Es ist weich und günstig. Linde wäre sicher historisch korrekter, da es ebenfalls weich und leicht, dabei aber auch bruchfester ist.
Zunächst wird der Umriss der Schwertklinge auf das Holz gezeichnet, danach die Linie mit dem Stechbeitel vorgestochen. Mit Holzhammer und Beitel wird dann die Vertiefung herausgearbeitet. Sie sollte auf beiden Seiten die Klinge komplett aufnehmen können, da später noch Fell eingeklebt wird.
Mit einem Dremel kann man sich die Arbeit etwas erleichtern, indem man die Latten ausfräst - aber das macht dermaßen viel mehr an Dreck, dass ich es nicht wirklich empfehlen kann. Mit dem Beitel geht es etwas langsamer, dafür sind die Späne groß und setzen nicht alles mit Holzstaub zu.
(Quelle: maerenundlobebaeren)