Making a scabbard (Part 8): Cutting the linnen wrap
Für die Wicklung der Scheide habe ich heute einen Streifen robusten Leinens zurechtgeschnitten. Der Streifen wird im nächsten Schritt diagonal um die Scheide geklebt. Der erste Streifen war leider etwas zu kurz. Im Grunde macht das nichts, da man einfach einen zweiten Streifen ansetzen kann, aber das geht an jener Stelle dann zu Lasten der Stabilität, daher habe ich einen zweiten, etwa einen Zentimeter breiteren Streifen abgeschnitten, der über die gesamte Länge reicht.
Das Leinen wirkt zusammen mit dem Knochenleim später wie ein Kompositwerkstoff: sollte die Scheide brechen oder platzen, hält das elastische Leinen sie weiter in Form. Soweit jedenfalls die Theorie. Zusätzlich habe ich den Holzkern noch an manchen Stellen etwas nachgearbeitet (man findet immer etwas) und mit der Feile aufgeraut, damit der Knochenleim später gut haftet.
(Quelle: maerenundlobebaeren)