Making a scabbard (Part 12): Finishing the stitching
Das Leder ist nun komplett vernäht und muss mindestens einen Tag lang trocknen. Der Plastikbeutel hat das Leder über Nacht gut feucht gehalten, so dass ich heute abend weiterarbeiten konnte.
Ich habe zwei Bilder beigefügt, die den Stich verdeutlichen sollen. Ich hoffe sie sind einigermaßen aussagekräftig. Während die Scheide trocknet muss sie mit einem Falzbein bearbeitet werden. Man reibt damit ein paar mal aus jeder Richtung kräftig über das Leder. Leichte Dellen und Kratzer die während des Nähens in die Oberfläche eingedrückt wurden, lassen sich so leicht wieder ausbügeln. Zudem erhält das Leder einen schönen Glanz. Unterlässt man das Ausstreichen mit dem Falzbein, wird das feuchte Leder unansehnlich matt nach dem Trocknen!
Nun fehlt nur noch ein Arbeitsschritt, um die Scheide soweit fertigzustellen, damit ich danach mit den Lederriemen für das Gehänge beginnen kann. Dafür fehlen mir allerdings noch ein paar Gussteile, die frühestens Ende nächste Woche bei mir eintreffen werden.
PS: Ich bin wirklich glücklich darüber, dass man den zentralen Rücken der Scheide auch mit dem Leder gut sehen kann. Insbesondere im unteren Teil, wo er etwas steiler ausgearbeitet ist, ist er gut erkennbar. Ich hatte Bedenken, dass die ganze Arbeit womöglich umsonst gewesen ist, und man die Rautenform des Querschnitts unter dem Leder nicht mehr sehen kann.
(Quelle: maerenundlobebaeren)